Beide Wege programmieren Mikrocontroller zuverlässig. Der Unterschied liegt darin, was am Arbeitsplatz oder beim Kunden vor Ort tatsächlich nötig ist – und wer die Bedienung übernimmt.
| Kriterium | roloFlash | Notebook + J-Link/SEGGER |
|---|---|---|
| Notebook/PC am Einsatzort nötig | Nein | Ja |
| Software-/Treiber-Installation | Keine | IDE, Treiber, Debugger-Software |
| Einrichtungszeit pro Arbeitsplatz | Aufstecken, sofort einsatzbereit | PC, Software, Verbindung je Einsatz einrichten |
| Bedienung durch angelernte Mitarbeiter | Ja, ohne Vorkenntnisse | Erfordert Einarbeitung in Toolchain |
| Bedienfehlerrisiko | Gering (keine Taster, LED-Status) | Höher (falsche Datei, falsche Einstellung möglich) |
| Mobilität / Robustheit | Kompakt, ohne Notebook transportierbar | Notebook + Adapter + Kabel nötig |
| Eignung für Serienfertigung / Gang-Einsatz | Ja, auch parallel möglich | Eher Einzelplatz-Werkzeug |
| Fremdvergabe mit Schutz der Firmware | Verschlüsselung, Zyklusbegrenzung möglich | Firmware/Tools müssen weitergegeben werden |
| Flexibilität bei Sonderabläufen | Über roloBasic-Skript oder individuelle Skripterstellung | Über eigene Software/Scripting in der Toolchain |
| Anschaffungskosten (Einstieg) | Ab 360 € | J-Link/SEGGER-Hardware ab ca. 900–1.200 € zzgl. vorhandenem Notebook |
J-Link/SEGGER-Tools sind die richtige Wahl während der Entwicklung, wenn Debugging in Echtzeit gebraucht wird. roloFlash ist die richtige Wahl, sobald es um wiederholtes, PC-loses Flashen in Produktion, Service oder bei externen Partnern geht – ohne dass jedes Mal ein Notebook mit passender Toolchain bereitstehen muss.